Schweizer Gesetzgeber bittet um nationalen Bericht über Bitcoin

Jean-Christophe Schwaab, Abgeordneter der Schweizer Sozialistischen Partei, hat beim Nationalrat beantragt, einen Bericht über Bitcoin zu erstellen, insbesondere über das Potenzial und die Risiken der digitalen Währung.

Schwaab sagte, Bitcoins Fähigkeit, Geldwäsche zu erleichtern, sei ein Problem. Die Schweiz ist natürlich weltberühmt für ihre Bankindustrie.

Er sagte, er glaube, dass eine Art von staatlicher Intervention notwendig sei, obwohl er sich nicht sicher war, was genau getan werden könnte. Der Bericht würde daher das Thema untersuchen und vielleicht einige Probleme definieren. Danach könnten alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden.

Bitcoin ist natürlich etwas, was Schwaab im Visier hat. Im Fokus stehen Internet und Datenschutz. Er hat auch als Banker-Gewerkschafter gearbeitet und sitzt im Vorstand des Schweizerischen Angestelltenverbandes.

Er glaubt jedoch, dass die große Mehrheit der Gesetzgeber und Politiker in der Schweiz gar nicht weiß, dass eine solche digitale Währung existiert. Bitcoin, nach ihm, ist somit weit die Provinz von & ldquo; Geeks, Kriminelle und spezielle Polizeieinheiten. & rdquo;

Der CEO des Schweizer Bergbau-Hardwareherstellers Bitmine ist anderer Meinung. & ldquo; Bitcoin ist eine aufstrebende Technologie, die von Geeks geboren wurde, aber irgendwann Teil eines jeden Lebens werden wird, sobald es sich zu einer bekannteren und benutzerfreundlicheren Technologie entwickelt. sagte Giorgio Massarotto.

Aber Gruselgeschichten über Online-Drogendeals tragen die Bitcoin-Erzählung, und die Wächter der Gesetzgeber gehen gut auf, bevor sie eine Chance haben, die Vorteile der Währung zu erkunden.

Nichtsdestoweniger applaudiert Massarotto dem Antrag des Berichts, weil er Politikern eine Chance gibt, jenseits der skandalösen Erzählung zu sehen, und weil & ldquo; Der Ansatz der Schweiz zur monetären Regulierung war historisch gesehen sehr liberal, & rdquo; er sagte.

Bitcoin wäre nicht die erste Erfahrung der Schweiz mit einer alternativen Währung. Bereits jetzt gibt die WIR Bank eine Währung namens WIR frank heraus, die es Unternehmen ermöglicht, Transaktionen in Schweizer Franken vorzunehmen, ohne große Bargeldbestände zu haben.

In anderen europäischen Ländern haben die Regierungen in Großbritannien, Deutschland und Belgien Untersuchungen über digitale Währungen eingeleitet.

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