Zwei Wachmänner der US-Armee wegen Bitcoin-Betrugs angeklagt und verurteilt

Am 23. Mai 2016 wurden zwei Angehörige der Nationalgarde der US Army verurteilt, weil sie mit Hilfe von Bitcoins ein kompliziertes Kreditkartensystem betrieben hatten. Andere drei Gardisten - Derrick Shelton, Quentin Stewart und Jamal Moody - bekannten sich schuldig für Drahtstraftaten, schweren Identitätsdiebstahl und Verschwörung, um Betrug an Zugangsgeräten zu begehen.

Am 2. Juni wurden die beiden angeklagten Personen James Stewart und Vincent Grant beim Kauf gestohlener Kredit- und Debitkartennummern mit Bitcoins auf frischer Tat ertappt. Sie kauften die Kreditkarten von einer Reihe von ausländischen Websites. Die Aufzeichnungen des Justizministeriums zeigen, dass Stewart und Grant im vergangenen Jahr ebenfalls strafrechtlich verfolgt wurden.

Kreditkarten-Skimming

Die Täter haben die Kreditkartendaten mithilfe erweiterter Magnetstreifen-Tools erfolgreich überflogen. Die Nummern wurden dann auf Dummy-Karten übertragen, die verwendet wurden, um Waren aus Heeres- und Luftwaffenaustauschgeschäften zu kaufen, die auf verschiedenen US-Militärstützpunkten stationiert waren. Anscheinend kaufte das Duo auch Gegenstände von anderen Orten in ganz Maryland.

Stewart wurde für schuldig befunden, wegen Telefonbetrugs, Verschwörung zu Kabelbetrug und schwerem Identitätsdiebstahl verurteilt worden zu sein. Grant wurde auf der anderen Seite wegen Verschwörung zum Diebstahl von Zugangsgeräten und zusätzlichem Identitätsdiebstahl verurteilt. Insgesamt wurden fünf Mitglieder der Nationalgarde der US Army verhaftet und angeklagt.

James, Shelton und Quentin werden mit maximal 20 Jahren Haft bestraft, während Grant und Moody zu einer Höchststrafe von siebeneinhalb Jahren kommen. Alle fünf Verdächtigen müssen sich wegen schwerer Identitätsdiebstähle mindestens einer zweijährigen Haftstrafe unterziehen.

Seien Sie wachsam

Auch wenn Bitcoin als dynamische Kryptowährung bekannt ist, verfällt der Schlüssel in seinen Blockchain-Daten und ermöglicht die Betrügereien der angeklagten Gardisten. Angesichts der Verbreitung solcher Verbrechen sind viele Experten überzeugt, dass Blockchain-Plattformen strengere Betrugsbekämpfungssysteme haben werden. Da viele "Bitcoin-Betrügereien" noch immer in Betrieb sind, benötigen die Bitcoin-Besitzer bei Online-Transaktionen erhöhte Wachsamkeit.


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